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LLB Geschäftsbericht 2025 en

Effizienz, Stabilität, Innovation: Die digitale Agenda der LLB

Mit unserer Strategie ACT-26 setzen wir als LLB-Gruppe auf operative Exzellenz, digitale Innovation und Effizienz. Das Corporate Center ist dabei ein zentraler Treiber. Im Interview erläutert Patrick Fürer, Chief Digital & Operating Officer, welche Meilensteine 2025 erreicht wurden und welche Prioritäten im letzten Jahr der Strategieperiode anstehen.

Herr Fürer, das Corporate Center spielt bei der Umsetzung der Strategie ACT-26 eine wichtige Rolle, vor allem wenn es um die Verbesserung der Effizienz zentraler Prozesse geht. Was wurde diesbezüglich 2025 erreicht?

Effizienz ist für uns kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für Stabilität und Wachstum. 2025 haben wir entscheidende Fortschritte erzielt. All das geschieht im Rahmen des Programms LLB.ONE, und bei dessen Umsetzung sind wir voll auf Kurs. Besonders beeindruckend ist die Entwicklung im Shared Service Center: Obwohl das Transaktionsvolumen um rund 10 Prozent gestiegen ist, konnten wir die Straight‑Through‑Processing‑Rate – also den Anteil der Transaktionen, die vollständig automatisch und ohne manuelle Eingriffe verarbeitet werden – erneut verbessern. Fehlerfrei und stabil!

Auch im Bereich Finanzieren konnten wir grosse Fortschritte erzielen, indem wir Prozesse weiter automatisiert und die Bearbeitungszeiten deutlich reduziert haben. Einen weiteren Meilenstein haben wir bei der Optimierung des Client Life Cycle erreicht. Dort konnten wir Abläufe harmonisieren und digitalisieren. Diese Verbesserungen sind nicht nur interne Effizienztreiber, sondern erhöhen auch die Servicequalität für unsere Kundinnen und Kunden.

Die Integration beziehungsweise Harmonisierung gruppenweiter Prozesse war auch 2025 ein grosses Thema. Wie zufrieden sind Sie mit der Fähigkeit der Organisation, solche Aufgaben neben dem Tagesgeschäft erfolgreich umzusetzen?

Ich bin sehr stolz auf unsere Organisation. Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur im Tagesgeschäft stark sind, sondern auch komplexe Projekte gleichzeitig erfolgreich bewältigen. Neben dem stetig wachsenden Kerngeschäft, das zunehmend anspruchsvoll wird, haben wir zwei grosse Projekte erfolgreich umgesetzt: die Integration der ZKB Österreich und den weiteren Ausbau der gruppenweiten Fondsplattform Xentis. Beide Vorhaben wurden im Zeitplan und gemäss Budgetrahmen abgeschlossen.

Was macht die LLB dabei besonders gut?

Der entscheidende Faktor ist unsere Umsetzungsstärke, gestützt auf langjährige Erfahrung mit M&A-Projekten, also Projekten zum Kauf beziehungsweise Verkauf von Unternehmen, und Systemmigrationen. Ich bin überzeugt, dass das ein echter Wettbewerbsvorteil ist. Denn es macht uns zu einer verlässlichen Partnerin für Kundinnen und Kunden sowie Investorinnen und Investoren – selbst in Phasen intensiver Veränderung.

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Patrick Fürer, Group CDO

«Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur im Tagesgeschäft stark sind, sondern auch komplexe Projekte gleichzeitig erfolgreich bewältigen.»

Auf welche Errungenschaften im Jahr 2025 sind Sie besonders stolz?

Wenn ich auf das Jahr zurückblicke, gibt es mehrere Dinge, die mich mit Stolz erfüllen: Erstens: die enorm hohe Betriebsstabilität. Wir hatten keinerlei Ausfälle. Das ist in einem zunehmend komplexen Umfeld alles andere als selbstverständlich. Zweitens: die kontinuierlich verbesserten Effizienzkennzahlen, die belegen, dass wir unsere Prozesse nicht nur stabil halten, sondern auch fortlaufend verschlanken. Darüber hinaus haben wir auch unsere Innovationskraft bewiesen: Mit willbe erreichten wir einen Meilenstein von einer Milliarde Schweizer Franken an Kundenvermögen. Unsere eigene Online- und Mobile-Plattform ist State of the Art und bietet Kundinnen und Kunden ein erstklassiges digitales Erlebnis.

Ein weiterer Meilenstein ist die zentrale Systemplattform Novus, die sich nun noch besser skalieren lässt. Sie ermöglicht uns nicht nur den normalen Betrieb, sondern gleichzeitig auch komplexe Migrationen – wie die Integration einer ganzen Bank, nämlich der ZKB Österreich, in unser Avaloq-System gezeigt hat.

Was steht 2026 – dem letzten Jahr der aktuellen Strategieperiode – ganz oben auf Ihrer Agenda?

2026 ist das Jahr, in dem wir die Strategie ACT-26 zu einem erfolgreichen Abschluss bringen wollen. Dafür haben wir klare Prioritäten gesetzt: Ganz oben steht die Sicherstellung der hohen Betriebsstabilität, denn sie bildet die Grundlage für alles Weitere. Parallel dazu treiben wir den Ausbau unseres digitalen Angebots voran, um Kundinnen und Kunden noch mehr Komfort und Flexibilität zu bieten.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, die Kernprozesse zu harmonisieren und zu digitalisieren. Damit steigern wir nicht nur die Effizienz, sondern schaffen auch die Basis für nachhaltiges Wachstum und eine starke Marktposition.